Die letzten Flugzeuge mit Air-Berlin-Bemalung – heute für Eurowings unterwegs – werden bald umlackiert. Die rot-weiße Flotte ist dann perdu, genau wie die Hoffnung der ehemaligen Geldgeber. Anfang des Sommers herrschte im Gläubigerausschuss noch Zuversicht. Alle waren optimistisch, sie könnten dem früheren Großaktionär von Air Berlin, dem Staatskonzern Etihad Airways, einen Deal abpressen: Die Araber zahlen Schadensersatz, womöglich in Milliardenhöhe, dafür verzichten die Gläubiger auf einen Prozess. Reines Wunschdenken, wie jetzt klar wird. Etihad stellt sich stur. Geld aus Abu Dhabi ist so wenig greifbar wie eine Fata Morgana.

Ernüchtert müssen Insolvenzverwalter Lucas Flöther (44) und die Gläubiger feststellen, dass ihr forsches Auftreten bisher gar nichts bewirkt.

Dabei hat sich die Runde mit gleich mehreren Gutachten bewaffnet. Die attestieren wunschgemäß, dass mit dem ehemaligen Ankeraktionär (29,2 Prozent) noch eine Rechnung offen ist. Etihad habe im April 2017 schriftlich zugesagt,

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