Freitag, 9. Dezember 2016

Ungleiche Einkommen in den USA Ärzte toppen CEOs - und mehr aus der großen Neid-Tabelle

Spitzenverdiener: Ärzte toppen mit ihren Gehältern schon mal CEOs

Im Wahljahr 2016 ist es das Megathema: Die Zerrissenheit der amerikanischen Nation zwischen Reich und Arm. Pünktlich zu Präsident Obamas Rede zur Lage der Nation hat das Washington Center for Equitable Growth, das die gleichmäßige Teilhabe aller am Wachstum schon im Namen trägt, das ultimative Werkzeug für diese Debatte erschaffen.

Auf Basis von Zensusdaten hat das Institut eine umfassende, interaktive Grafik erzeugt, die geeignet ist, Neid oder Wut zu schüren, vielleicht auch Mitleid zu wecken oder sogar eine informierte Diskussion zu ermöglichen.

Die Tabelle lässt einen detaillierten Blick auf Amerikas Einkommensverhältnisse zu, unterteilt in zehn Schichten (Dezile) von Arm und Reich - nicht nur unterschieden nach Geschlechtern, sondern auch nach Hautfarbe oder Herkunft. Außerdem sind in jeder Gruppe die drei häufigsten Berufe ausgewiesen. Unterschiede in der Arbeitszeit werden durch die Konzentration auf den Stundenlohn ausgeglichen.

Hier einige ausgewählte Erkenntnisse, die sich aus der Grafik gewinnen lassen:

  • das mittlere (Median-)Einkommen, das die untere von der oberen Hälfte der Angestellten trennt, beträgt 17,71 Dollar pro Stunde - symbolisch nah am Gründungsjahr der Vereinigten Staaten, 1776
  • die Mitte der Gesellschaft bilden Einzelhandelskaufleute, Lastwagenfahrer und Sekretärinnen
  • im obersten Dezil (der Gruppe der Top-Verdiener) sind Manager und Firmenchefs vor Software-Entwicklern am stärksten vertreten

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