Mittwoch, 27. Juli 2016

USA nach dem Super Tuesday Fünf Warnzeichen für Amerikas Elite

Angst geht um, Angst vor einem Präsident Donald Trump, der poltert, Hass schürt und zu Gewalt aufruft. Nicht nur die Milliardärskollegen des Immobilienmoguls wenden sich mit Abscheu ab.

Ökonomen wie Larry Summers warnen - wenn auch Vergleiche Trumps mit Mussolini oder Hitler "übertrieben" seien - vor "der größten gegenwärtigen Gefahr für Wohlstand und Sicherheit der Vereinigten Staaten", womöglich einer neuen Finanzkrise, sollte Trump seine nationalistischen Abschottungsfantasien wahr machen.

"Financial-Times"-Kolumnist Martin Wolf malt ein "globales Desaster" an die Wand. Die "größte Republik seit Rom, die Bastion der Demokratie, der Garant der liberalen Weltordnung" stehe vor dem Ende.

Die Elite hat offensichtlich nichts dagegen in der Hand, dass Trump an den Wettbörsen jetzt schon ein Drittel Wahrscheinlichkeit auf den Job im Weißen Haus eingeräumt wird. Die Favoritin und einzige Hoffnung des Establishments heißt nach wie vor Hillary Clinton (Restchancen auf das Präsidentenamt gibt es noch für Marco Rubio, Bernie Sanders oder Ted Cruz).

Aber auch wenn Clinton das Rennen macht, wird dieses Wahljahr Amerika wohl dramatisch verändern.

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