Samstag, 18. November 2017

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Nordkoreas Wirtschaft auf einen Blick So abhängig ist Kim Jong Un von China

Nach Donald Trumps Twitter-Lob für Kim Jong Un scheint der Schlagabtausch zwischen den USA und Nordkorea fürs Erste beendet; Wirtschaftssanktionen gegen das Land bleiben ob seiner nuklearen Ambitionen allerdings ein Thema, das Weltwirtschaft und Märkte auch in Zukunft beeinflussen wird. Die Grafik von Statista zeigt, welche große Rolle dabei China zukommt.

Das Land, das Anfang der Woche bereits Sanktionen gegen Pyöngyang umgesetzt hat, ist der mit weitem Abstand wichtigste Handelspartner der Nordkoreaner: 85 Prozent der Importe stammten 2015 aus China, 83 Prozent der Exporte gingen laut Daten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) dorthin. Die Grafik zeigt auch, dass die chinesischen Importstopps für Eisen, Eisenerz, Kohle und Meeresfrüchte einen ordentlichen Teil der Wirtschaft des Landes betreffen: Mineralstoffe und Metalle machen insgesamt knapp 50 Prozent aller Exporte Nordkoreas aus.

luk

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