Samstag, 20. Oktober 2018

Nach Trumps Kündigung des Atom-Abkommens Was deutsche Unternehmen in Iran jetzt beachten sollten

US-Präsident Donald Trump

Seit dem 8. Mai 2018 steht nun endgültig fest: Die USA steigen aus dem Atomabkommen mit Iran aus. Damit geht die Wiedereinführung der erst im Januar 2016 gelockerten beziehungsweise aufgehobenen US-Sanktionen einher.

In seiner Ausstiegserklärung hat US-Präsident Donald Trump zudem weitere, schärfere Sanktionen angekündigt, mit deren Umsetzung das Amt zur Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (Office of Foreign Assets Control, OFAC) des US-Finanzministeriums bereits begonnen hat.

Für die Geschäftsführung deutscher Unternehmen mit Geschäften oder auch nur Interessen in Iran stellt sich nun die Frage, welche Auswirkung die Wiedereinführung der US-Sanktionen auf ihr Unternehmen hat. Müssen die US-Sanktionen von dem Unternehmen befolgt werden? Welche Konsequenzen drohen bei einer Nichtbefolgung? Zwingen die US-Sanktionen zu einem vollständigen Rückzug aus dem Iran-Markt? Oder verbleiben dem Unternehmen noch Geschäftsbereiche, die ein Iran-Geschäft zulassen? Und welche Pflichten müssen Geschäftsleiter deutscher Unternehmens berücksichtigen?

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