Sonntag, 22. April 2018

Haushaltslücke unter 3 Prozent Frankreichs Defizit erfüllt erstmals seit 10 Jahren die EU-Vorgaben

Gute Nachrichten: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

Frankreichs Staatsdefizit ist erstmals seit einem Jahrzehnt wieder unter die in der EU geltende Drei-Prozent-Obergrenze gerutscht. Die Haushaltslücke im Verhältnis zur Wirtschaftskraft lag 2017 bei 2,6 Prozent und fiel damit geringer aus als von der Regierung mit 2,9 Prozent erwartet, wie das nationale Statistikamt Insee am Montag mitteilte.

Dies sind gute Nachrichten für Präsident Emmanuel Macron, der nach seiner Wahl im Mai die Vorgaben in der EU zu einem Kernpunkt seiner Politik gemacht hat. Die Steuerquote in Frankreich - also die Summe aller Steuern im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt - stieg im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 45,4 Prozent von 44,6 Prozent 2016. Die Ausgaben der Regierung stiegen um 2,5 Prozent, während die Einnahmen mit vier Prozent stärker kletterten.

la/dpa/reuters

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