Dienstag, 28. Juni 2016

Milliarden für Elliott-Chef Singer Argentinien und Hedgefonds einigen sich im Schuldenstreit

Paul Singer: Der Hedgefondsmanager hat die argentinische Regierung jahrelang vor sich her getrieben

Im Rechtsstreit um alte Anleiheschulden hat Argentinien offenbar einen Kompromiss mit US-Hedgefonds gefunden. "Die seit 15 Jahren andauernde Auseinandersetzung zwischen Argentinien und Elliott Management [...] ist nun auf gutem Wege, gelöst zu werden", teilte der vom zuständigen Gericht bestellte Vermittler Daniel Pollack am Montag mit. Die Parteien hätten in der Nacht zum Montag eine grundsätzliche Einigung unterzeichnet.

Das Abkommen sehe einen Vergleich von 4,65 Milliarden Dollar vor, mit dem Argentinien sämtliche Streitigkeiten beilege. Das entspreche etwa 75 Prozent der ursprünglich geforderten Summe.

In dem Konflikt geht es um Schulden aus der Staatspleite von Ende 2001, auf deren Rückzahlung eine Gruppe von Gläubigern angeführt von dem zum Elliott-Finanzimperium des US-Milliardärs Paul Singer gehörenden New Yorker Hedgefonds NML Capital geklagt hatte

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH