Sonntag, 28. August 2016

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Abgasskandal Südkorea klagt VW-Manager an

Strafanzeige: Johannes Thammer, VW- und Audi-Chef in Südkorea, ist wegen des Abgasskandals ins Visier der Behörden geraten

Im VW-Abgasskandal will nun auch Südkorea vor Gericht ziehen. Das Umweltministerium in Seoul kündigte noch für Dienstag eine Strafanzeige gegen den VW- und Audi -Chef in dem asiatischen Land, Johannes Thammer, an.

Im Rückrufplan des Wolfsburger Autobauers würden wesentliche Vorgaben des Umweltschutzgesetzes nicht berücksichtigt, teilte das Ministerium mit. Im November hatte Südkorea wegen der Abgasmanipulationen eine Rekordstrafe von umgerechnet rund elf Millionen Euro gegen VW verhängt und den Rückruf von gut 125.000 Autos gefordert. Volkswagen hatte am 6. Januar einen Rückrufplan eingereicht.

Neben Klagen von Anlegern und Autokäufern hatte vor kurzem auch das US-Justizministerium im Namen der Umweltbehörde EPA eine Zivilklage gegen Volkswagen wegen des Verstoßes gegen das Luftreinhaltegesetzt eingereicht. In der Klageschrift werden Geldstrafen gefordert, die sich auf bis zu 46 Milliarden Dollar summieren. Auch strafrechtliche Ermittlungen laufen gegen den Konzern.

rei/reuters

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