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25.01.2013
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IWF-Chefin fordert mehr Zeit
Lagarde kritisiert starre EU-Sparziele

IWF-Chefin Christine Lagarde: "Es ist besser, sich etwas mehr Zeit zu nehmen als einen Gewaltmarsch hinzulegen"
DPA

IWF-Chefin Christine Lagarde: "Es ist besser, sich etwas mehr Zeit zu nehmen als einen Gewaltmarsch hinzulegen"

IWF-Chefin Christine Lagarde hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg: Sie findet das starre Festhalten an den EU-Sparzielen falsch - und hofft auf eine gemeinsame Entscheidung der europäischen Staaten. Kritische Worte findet sie auch für ihr Heimatland.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat erneut Kritik am starren Festhalten an den EU-Sparzielen geübt. "Es ist besser, (...) sich ein bisschen mehr Zeit zu nehmen als einen Gewaltmarsch hinzulegen", sagte die Französin dem TV-Sender France 2 beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Die europäischen Staaten sollten gemeinsam eine solche Entscheidung treffen. "Es darf nicht sein, dass Frankreich allein, Spanien allein, Griechenland allein sagen: "Das ist zu hart für mich, ich werde es langsamer machen"", forderte Lagarde.

Über die optimistischen Wachstums- und Defizitprognosen der französischen Regierung für das laufende Jahr äußerte sich die frühere Wirtschaftsministerin äußerst kritisch. Bei den Erwartungen für die konjunkturelle Entwicklung gebe es "deutliche" Differenzen zwischen Paris un dem IWF, sagte Lagarde. Das für 2013 angepeilte Defizitziel von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) halte sie für "außerordentlich ambitioniert".

Laut der jüngsten Prognose erwartet der IWF für das laufende Jahr ein Wachstum der französischen Wirtschaft um 0,3 Prozent. Die französischen Regierung erwartet eine Steigerung um 0,8 Prozent.

wed/dpa

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