23.01.2013
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Wirtschaftsforum Davos
Zweckoptimismus auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten

Die Abwehrkräfte stärken: Die Teilnehmer des WEF in Davos diskutieren über Wege aus der Krise - und eine verbesserte Krisenabwehr
AP

Die Abwehrkräfte stärken: Die Teilnehmer des WEF in Davos diskutieren über Wege aus der Krise - und eine verbesserte Krisenabwehr

Neue Impulse für wirtschaftliches Wachstum - die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos suchen mal wieder nach Wegen aus der Krise. Auf der Rednerliste steht viel Prominenz. Die Zahl der wirklich neuen Ideen fällt in der Regel bescheidener aus.

Davos - Im Mittelpunkt des 43. Weltwirtschaftsforums in Davos steht die Suche nach neuen Impulsen zur Überwindung der Folgen der Finanzkrise. Zudem wollen die Teilnehmer über Möglichkeiten zur Stärkung der Abwehrkräfte gegen neue Krisenschübe beraten.

Am Vorabend des bis Sonntag geplanten Treffens hatte WEF-Gründer Klaus Schwab Spitzenpolitiker und Wirtschaftslenker zu mehr Optimismus und Zuversicht aufgerufen. Es gelte, mit Leidenschaft und Dynamik die bei vielen noch anhaltende Krisenstimmung zu überwinden. Sie führe zu defensiven Einstellungen von Staaten, die gemeinsame Anstrengungen für den freien Welthandel, Umweltschutz, internationale Zusammenarbeit behindern würden.

Auf dem Programm des Eröffnungstages am Mittwoch steht eine Rede des russischen Regierungschefs Dmitri Medwedew. Vor seinem Auftritt sprachen sich russische Ökonomen und Manager für tiefgreifende wirtschaftliche Reformen in ihrem Land aus. So müsse sich das Investitionsklima in Russland erheblich verbessern, um ein langfristiges stabiles Wachstum des Landes zu ermöglichen, erklärte German Gref, der Verwaltungsratspräsident der Sberbank, der größten Bank Russlands.

Am Donnerstag stehen unter anderem Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Großbritanniens Premierminister David Cameron auf dem Programm. Prominente Debattenteilnehmer sind auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi.

la/dpa

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