Freitag, 29. Mai 2015

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Zum Jahresende Luis de Guindos verspricht Spaniern Aufschwung

Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos: Hoffnung auf die Wende zum Besseren ab dem letzten Quartal dieses Jahres

Höhere Wettbewerbsfähigkeit, steigende Exporte: Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos verspricht den Spaniern, dass ihr Land Ende dieses Jahres aus der Rezession herauskommen und auf Wachstumskurs gehen wird. Auch die verheerende Joblage soll sich leicht bessern.

Madrid Spaniens Regierung rechnet mit einer Rückkehr zum Wachstum Ende 2013. Für das vierte Quartal sei ein kleines Plus zum Vorquartal zu erwarten, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos der Zeitung "Die Welt". Schon jetzt stiegen die Exporte stark. Die Lohnstückkosten seien zurückgegangen, das verbessere die Wettbewerbsfähigkeit der spanischen Unternehmen.

Ab Ende des Jahres dürfte sich auch die Lage am Arbeitsmarkt wieder bessern. Das Land sehe damit die ersten positiven Auswirkungen der Reformen. Aktuell allerdings herrscht in Spanien eine Arbeitslosenquote von nahezu 25 Prozent, die Staatskasse war zuletzt erneut leerer als angestrebt worden war.

Um Spanien weiter zu unterstützen, müssten nun Zweifel an der Zukunft der Währungsunion aus der Welt geräumt werden, sagte de Guindos weiter. "Wir in Spanien tun unseren Teil", betonte er. "Viel wichtiger, als dass jemand Teile der spanischen Staatsschulden kauft, viel wichtiger ist die Verpflichtung auf die Zukunft der Währungsunion."

Wenn die Märkte immer mehr Vertrauen in die Euro-Zone fassten, profitiere Spanien davon. De Guindos forderte dabei eine tiefere Integration der Fiskalpolitik. "Damit schafft man Vertrauen in die Euro-Zone."

Spanien galt 2012 zeitweise als heißer Anwärter für den Euro-Rettungsschirm. Derzeit verspürt das Land aber an den Finanzmärkten wieder Rückenwind. Bei den jüngsten Anleiheemissionen traf die Regierung in Madrid auf eine hohe Nachfrage der Investoren.

kst/rtr

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