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17.01.2013
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Rezessionsende in 2013
Griechen-Finanzminister erwartet Aufschwung

Griechenlands Finanzminister: Yannis Stournaras: Hoffnung auf Besserung der Wirtschaftslage im Lande im Laufe dieses Jahres
DPA

Griechenlands Finanzminister: Yannis Stournaras: Hoffnung auf Besserung der Wirtschaftslage im Lande im Laufe dieses Jahres

Es wäre die lang ersehnte Wende für Griechenlands Bürger: Ende des Jahres könnte es das Land aus der jahrelangen Rezession schaffen. Das sagt zumindest Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras voraus. Auch der Internationale Währungsfonds glaubt an Besserung.

Düsseldorf - Griechenland wird nach Erwartung von Finanzminister Yannis Stournaras zum Jahresende die jahrelange Rezession überwinden. Die Wirtschaft werde dann auf Quartalsbasis zum Wachstum zurückkehren, sagte Stournaras dem "Handelsblatt". "2014 könnte das Jahr sein, in dem das Bruttoinlandsprodukt wieder stetig steigt."

Das mit internationalen Hilfen vor der Staatspleite bewahrte Land kann bei der Haushaltssanierung auf erste kleine Erfolge verweisen. So fiel 2012 das Primärdefizit - bei dem die Kosten für den Schuldendienst nicht mitgezählt werden - geringer aus als erwartet. Der Minister äußerte die Hoffnung, dass der Primärsaldo in diesem Jahr nicht nur wie geplant ausgeglichen sein wird, sondern "dass wir einen kleinen Überschuss erwirtschaften können".

Stournaras verwies auf weitere Fortschritte Griechenlands. "Die Einlagen bei den Banken steigen wieder, die Renditen unserer Bonds gehen zurück, die Märkte glauben daran, dass Griechenland es schaffen wird, und es gibt viel Interesse an unseren Privatisierungsvorhaben", führte er aus. Zuletzt hatte die US-amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's die Bonitätseinstufung Griechenlands deutlich angehoben.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht das Land auf dem Weg in die richtige Richtung. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte am Mittwoch aber, trotzdem seien noch "kraftvolle" Reformen nötig seien. Kurz zuvor hatte der Fonds die nächste Hilfstranche für Griechenland über 3,24 Milliarden Euro freigegeben.

"Das Programm bewegt sich in die richtige Richtung, mit strikten Haushaltsanpassungen und merklicher Zunahme der Wettbewerbsfähigkeit bei den Arbeitskosten", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde einer Mitteilung zufolge. Die Sparanstrengungen des Landes seien "bewundernswert". Sie forderte die griechische Regierung auf, auf ihrem Konsolidierungs- und Reformkurs weiter eng mit dem IWF zusammenzuarbeiten.

kst/afp/rtr

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