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16.01.2013
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Globale Abkühlung
Weltbank senkt Wachstumsprognose

Weltbank-Chef Robert Zoellick: Japan und Europa machen ihm Sorgen
REUTERS

Weltbank-Chef Robert Zoellick: Japan und Europa machen ihm Sorgen

Die Weltbank hat die Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft nach unten angepasst. Vor allem für Japan, aber auch für Europa wurden die Prognosen gesenkt. 2013 wird die globale Wirtschaft nach Einschätzung der Organisation nur noch um 2,4 Prozent wachsen.

Washington - Die Weltbank hat die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft wegen einer schleppenden Konjunkturerholung in den Industrienationen deutlich gesenkt. Für das laufende Jahr rechnet die Organisation in ihrer halbjährlichen Prognose nur noch mit einem Wachstum von 2,4 Prozent.

Im vergangenen Januar hatte die Weltbank für 2013 noch ein Wachstum von 3,0 Prozent in Aussicht gestellt. Als Grund für die gesenkte Prognose nannte die Organisation die Sparmaßnahmen einiger Industriestaaten im Kampf gegen die Schuldenkrise, eine hohe Arbeitslosigkeit und eine trübe Stimmung in den Unternehmen.

Prognose für Japan halbiert

Besonders hart trifft die neue Prognose des Washingtoner Instituts Japan. Die Weltbank halbierte die Wachstumsprognose für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt nahezu von 1,5 Prozent im Juni auf nunmehr nur noch 0,8 Prozent. Aber auch für die USA senkte das Institut die Prognose und rechnet in der weltweit größten Volkswirtschaft nur noch mit einem Wachstum von 1,9 Prozent.

Außerdem senkte die Organisation die Prognosen für führende Schwellenländer wie Brasilien, Indien und Mexiko.

Für die Euro-Zone wird nach der aktuellen Prognose 2013 ein leichtes Minus von 0,1 Prozent erwartet. Im Juni hatte die Weltbank noch ein Wachstum von 0,7 Prozent für den Euro-Raum in Aussicht gestellt.

Die Gefahr einer schweren Finanzkrise in der Eurozone ist nach Ansicht der Weltbank indes weitgehend gebannt. Das Vertrauen der Märkte in Europa habe sich im letztem halben Jahr "dramatisch verbessert", weil die Staaten und die Europäische Zentralbank richtige Schritte zur Stützung der Gemeinschaftswährung unternommen hätten, stellt die Organisation in ihrem in Washington veröffentlichten Bericht fest. Dennoch sei es zu früh für eine Entwarnung. Schwächere Euro-Staaten liefen bei nachlassendem Reformeifer weiterhin Gefahr, von den Kapitalmärkten abgeschnitten zu werden. Das bleibe ein Abwärtsrisiko für die Weltwirtschaft.

krk/dpa

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