Montag, 31. August 2015

Alle Artikel und Hintergründe

Börsenrally Schwellenland-Börsen kommen in Schwung

BRICs im Fokus: Anlageguru Mark Mobius über die Top-Schwellenländer
Fotos
REUTERS

3. Teil: Zeit zum Einstieg?

Wichtigstes Exportziel für Japan, Korea, die Philippinen, Vietnam, Thailand, Malaysia, Singapur und Indonesien sei dagegen heute China. "Chinas Wirtschaft ist so groß, dass der Export in die USA nur 5 Prozent seines BIP ausmacht", so Mobius.

Im Endeffekt könnte sich der Etatstreit in Washington nach Einschätzung des Experten zwar negativ auf asiatische Unternehmen auswirken, die in die USA und nach Europa exportieren. "Stärkere Unternehmen dürften das nach unserer Erwartung aber verkraften", so Mobius.

Optimismus verbreitet der Fachmann auch für weitere wichtig Schwellenländer, wie Brasilien, Russland oder Indien. "Obwohl der IWF die Prognosen des weltweiten Wachstums für 2012 und 2013 im aktuellen World Economic Outlook gesenkt hatte, fielen die Einschätzungen für die Bric-Märkte kräftiger aus als für die meisten Industriestaaten", sagt er. "Wir erwarten, dass sich dieser Trend auch 2013 und in absehbarer Zukunft fortsetzen wird."

Zeit zum Einstieg also? Fondsprofi Eckhard Sauren glaubt daran. "Für jene, die in den Schwellenländern noch nicht engagiert sind, sehe ich keinen Grund, dies jetzt nicht nachzuholen", sagt er. "Die Chance auf künftige Kursgewinne ist größer als kurzfristig in einen erneuten Abschwung zu geraten."

Als wichtiges Argument nennt Sauren auch die Bewertung der Aktien gemessen an den Kurs-Gewinn-Verhältnissen. Die falle in den Schwellenländern nicht nur im internationalen Vergleich günstig aus, sondern auch im historischen.

Fotostrecke: Schwellenland-Experte Mark Mobius über die Aussichten der Bric-Staaten

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH