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14.12.2012
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Börsenrally
Schwellenland-Börsen kommen in Schwung

Von Christoph Rottwilm

BRICs im Fokus: Anlageguru Mark Mobius über die Top-Schwellenländer
Fotos
REUTERS

2. Teil: Guru Mobius bloggt Optimismus

Viele Anleger teilen offensichtlich Saurens Zuversicht und haben ihr Faible für die Schwellenländer wiederentdeckt. Das ergab beispielsweise eine aktuelle Analyse der Investmentströme passiv gemanagter Fondsprodukte, sogenannte ETPs, durch die Deutsche Bank Chart zeigen.

J.P. Morgan ermittelte zudem in einer einzigen Woche Anfang November einen Zufluss für alle Emerging-Markets-Aktienfonds weltweit von 589 Millionen US-Dollar. Auf Jahressicht, so die Investmentbank, beträgt der Zufluss in diese Fonds gut 32 Milliarden US-Dollar, wobei etwa 72 Prozent der Summe in ETFs investiert worden seien.

Auch die Royal Bank of Scotland (RBS) weist auf den positiven Trend an den Schwellenland-Börsen hin. Der MSCI Emerging Markets Index gebe Grund zur Hoffnung, schreibt die Bank in einem Newsletter. Die Rückschlagsgefahr habe sich verringert, was dem Kursbarometer Rückenwind verleihe.

Die RBS betont wie Fondsexperte Sauren die zunehmende Bedeutung der Schwellenländer für die Weltwirtschaft. 40 Prozent trügen die aufstrebenden Staaten mittlerweile zum Welt-BIP bei. "2007 waren es noch unter 30 Prozent", so die Bank.

Zugpferd China

Vor allem China hat es den Analysten angetan. Das Land stehe vor einem Comeback, schreiben sie mit Verweis auf jüngste Konjunkturdaten wie den Einkaufsmanagerindex sowie die Industrieproduktion. Nach einem Wirtschaftswachstum von vermutlich "nur" 7,7 Prozent im laufenden Jahr, erwarten chinesische Experten laut RBS im kommenden Jahr 8,2 Prozent. Die Bank kommt daher zu einem klaren Fazit: "Die globale Wachstumslokomotive nimmt wieder Fahrt auf."

So sieht es auch James Bilson, Volkswirt der britischen Fondsgesellschaft Schroders. "Unsere Zuversicht, dass China eine sanfte Landung gelingen wird, beruht unter anderem auf den Daten zum Wohnungsmarkt", schreibt er in einer Markteinschätzung. "Die Preise dort haben sich stabilisiert und die Verkäufe zuletzt angezogen, was generell vor der Durchführung neuer Wohnbauprojekte geschieht."

Insgesamt, so Bolsons Fazit, dürften sich die jüngsten Entwicklungen in China positiv auf Risikokapitalanlagen auswirken. Schwellenmarktaktien zählen dazu, so der Experte.

Ähnlich argumentiert der Emerging-Markets-Guru Mark Mobius von Franklin Templeton Investments. Mit Blick auf die Sorgen um die USA, vor allem wegen der dortigen Haushaltsprobleme - Stichwort "fiscal cliff" - schrieb Mobius kürzlich in seinem Internetblog: "Die Abhängigkeit Asiens und der Schwellenmärkte vom Export in die nach wie vor größte Volkswirtschaft der Welt USA ist in den letzten zehn Jahren pauschal zurückgegangen."

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