Samstag, 4. Juli 2015

US-Präsidentenwahl Wie Kasinomogul Adelson zehn Millionen Dollar verzockte

Verzockt: Sheldon und Miriam Adelson

Der US-Präsidentschaftswahlkampf hat mehr als zwei Milliarden Dollar verschlungen - es ist der teuerste der Geschichte der USA. Mitt Romneys Niederlage bedeutete für viele US-Milliardäre ein finanzielles Desaster - Kasinomogul Sheldon Adelson etwa versenkte kurz vor dem Wahltag noch einmal zehn Millionen Dollar.

Washington - Er mobilisierte Millionen Dollar, doch es hat nicht gereicht: Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat in den letzten Wochen vor der Wahl am 6. November noch knapp 86 Millionen Dollar an Spendengeldern für seinen Wahlkampf zusammengetrommelt.

Das geht aus Unterlagen zur Wahlkampffinanzierung hervor, die bei der US-Regierung eingereicht wurden. Insgesamt kostete der Wahlkampf mehr als zwei Milliarden Dollar - es ist der wohl teuerste in der Geschichte der USA.

Wie nun ebenfalls bekannt wurde, spendeten der Kasino-Besitzer Sheldon Adelson und seine Frau kurz vor der Präsidentschaftswahl zehn Millionen Dollar an ein sogenanntes Super-Pac, eine Lobbygruppe, die im Wahlkampf Romney unterstützte. Adelson ist jedoch nicht der einzige US-Milliardär, der mit seiner Wette auf Romney viel Geld versenkte.

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