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24.10.2012
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Tablet-Markt
Das Strategie-Patt zwischen Apple, Amazon und Co.

Von Kristian Klooß

Apple hat den Vorsprung am Tablet-Markt eingebüßt. Mit dem Mini-iPad ist der Konzern nur noch Nachzügler. Das heißt aber noch nichts. Denn die Strategien von Apple, Amazon, Google und Co. unterscheiden sich grundlegend.

AFP

Hamburg - Google hat sie seit Sommer, Amazon bringt in diesen Wochen die nächste Generation heraus, und Samsung verkauft sie seit einer gefühlten Ewigkeit. Nur in Apples Sortiment fehlten bislang die Mini-Tablets, die derzeit den Markt der Flachflundern in Unruhe versetzen.

Grund dafür ist eine jener Entscheidungen, die noch maßgeblich auf Steve Jobs zurückzuführen sind. Denn der vor einem Jahr verstorbene Apple-Gründer hatte die kleinen 7-Zoll-Tablets - halb so groß wie ein iPad - noch im Jahr 2010 als "Totgeburt" bezeichnet, als "nicht marktfähig" und nur mit "angespitzten Fingern" bedienbar.

Eine Fehleinschätzung? Zumindest eine Einschätzung, die Jobs Nachfolger Tim Cook heute nicht mehr teilt. Schon in den vergangenen Wochen hatten sich Spekulationen gehäuft, dass Apple seit August ein Mini-Tablet im brasilianischen Werk seines Zulieferers Foxconn fertigen lässt. Am Dienstagabend war es dann soweit. Apple stellte nicht nur ein neues großes iPad vor, sondern auch das kleine Weiße, das iPad mini.

Dass Tim Cook sich mit der Entscheidung für die vermeintliche "Totgeburt" allzu sehr von seinem Vorgänger emanzipiert hat, darf indes bezweifelt werden. Denn schon unter Jobs war intern über das Handtaschen-Tablet diskutiert worden. Ein Anlass war etwa die Einführung eines 7-Zoll Tablets durch Apples bis dato härtesten Wettbewerber Samsung Chart zeigen im Oktober 2010.

Fünf Spieler, fünf Strategien

Woraufhin sich schon damals Eddie Cue, Apples Leiter des Bereichs Internet-Software und Internet-Dienste, vehement für einen Einstieg in das Segment einsetzte. Mit Erfolg. In einer Mail Cues vom Januar 2011, unter anderem an Tim Cook gerichtet, heißt es: "Ich habe dies Steve mehrere Male seit Thanksgiving mitgeteilt, und beim letzten Mal schien er auch sehr empfänglich zu sein."

Dennoch dauerte es weitere zwei Jahre, bis Apple sich für die Produktion des "iPad mini" entschieden hat. Dass der Konzern nun im November die ersten Geräte ausliefert, dürfte nicht nur mit dem anstehenden Weihnachtsgeschäft zu tun haben. Hauptgrund dürften jene Wettbewerber sein, die Apple Chart zeigen inzwischen ebenso fürchtet wie Samsung: Google Chart zeigen, Amazon Chart zeigen und Microsoft Chart zeigen.

Was vor allem daran liegt, dass diese Wettbewerber das Koordinatensystem im Tablet-Markt derzeit von Grund auf in Frage stellen. Denn keines der genannten Unternehmen verdient mit Tablets auf dieselbe Weise Geld. Dies wiederum hat zur Folge, dass sich die Strategien der Big Five grundlegend unterscheiden.

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