Samstag, 28. Mai 2016

Lösung der Energieprobleme Bill Gates verspricht Rettung der Erde in den nächsten 15 Jahren

Ambitioniert: Bill Gates, reichster Mensch der Welt

Mit 80 Milliarden Dollar Vermögen ist Bill Gates nach allen gängigen Zählungen einsame Spitze in der Welt der Superreichen. Der Microsoft-Gründer hat zwar längst gelobt, einen Großteil davon für wohltätige Zwecke zu geben. Die mit Ehefrau Melinda betriebene Stiftung widmet sich vor allem dem Kampf gegen Krankheiten und Armut. Doch diese Aufgabe reicht Gates schon nicht mehr.

In ihrem aktuellen Jahresbrief lassen sich die Stifter auf die Schülerfrage ein, welche Superkräfte sie gern hätten. Melinda Gates antwortet "Zeit" (für Frauen, um ihr Potenzial jenseits von Haushalt und Kindern zu entfalten), für Bill Gates ist es "Energie".

Ohne eine Lösung des Energiemangels für Milliarden Menschen seien alle Mühen gegen Armut umsonst - und wegen der drohenden verheerenden Folgen des Klimawandels müsste zugleich alle Energieversorgung rasch auf eine Basis ohne fossile Brennstoffe umgestellt werden. Die Fortschritte bei der Kostensenkung von erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarstrom oder der Speichertechnik seien ermutigend, reichten aber längst nicht aus.

"Kurz gesagt, wir brauchen ein Wunder", räumt Bill Gates die Größe der Aufgabe unumwunden ein. Damit meine er allerdings kein Ding der Unmöglichkeit, sondern die Art von Wunder, die es schon oft gegeben habe wie Computer, Internet oder die Polio-Impfung - große Durchbrüche, die aus entschlossener Investition des menschlichen Forschergeistes resultierten.

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