Samstag, 1. August 2015

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Höheres Defizit EU-Kommission senkt Frankreich-Prognose

Champs-Élysées in Paris: Frankreich kämpft mit Haushaltsdefiziten
© Tim Graham/Corbis
Champs-Élysées in Paris: Frankreich kämpft mit Haushaltsdefiziten

Die EU-Kommission wird ihre ohnehin schon düstere Wachstums- und Defizitprognose für Frankreich noch einmal nach unten korrigieren. Das berichten übereinstimmend französische Zeitungen. Paris hatte schon in den vergangenen Tagen weitere Probleme eingeräumt.

Paris - Die EU-Kommission wird ihre ohnehin schon düstere Wachstums- und Defizitprognose für Frankreich noch einmal nach unten korrigieren. Das berichteten am Mittwochabend übereinstimmend die französischen Medien "Le Monde" und "Le Point" im Internet.

Nach den Informationen der Redaktionen haben die EU-Konjunkturexperten die Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2013 von 0,4 auf 0,1 Prozent gesenkt. Beim Defizit wird die zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft den neuen Schätzungen zufolge auf 3,6 Prozent kommen und ihr Ziel damit um 0,6 Prozentpunkte verfehlen. Die alte Prognose aus dem Herbstgutachten lag bei 3,5 Prozent.

Die neuen EU-Zahlen werden offiziell an diesem Freitag in Brüssel präsentiert. Die französische Regierung hatte bereits in den vergangenen Tagen eingeräumt, dass sie ihre hochgesteckten Ziele nicht wird halten können. Eigentlich hatte sie versprochen, 2013 die Maastrichter Defizitmarke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten.

kst/dpa-afx

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