Samstag, 5. September 2015

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Jahreswirtschaftsbericht Regierung rechnet mit weniger Wachstum

Schiffbau in Emden: Die Schifffahrtskrise belastet die deutsche Wirtschaft

Im Herbst vergangenen Jahres war die Bundesregierung noch optimistisch: Ihrer Ansicht nach würde die Wirtschaft 2013 um einen Prozent steigen. Inzwischen hat die Realität die Verantwortlichen eingeholt, ihre neue Prognose wird wohl deutlich niedriger ausfallen.

Berlin - Die Bundesregierung gehe in ihrem neuen Jahreswirtschaftsbericht von einem Zuwachs der wirtschaftlichen Gesamtleistung von nur noch 0,5 Prozent nach 0,75 Prozent im Vorjahr aus, berichtet das "Handelsblatt". Im Herbst hatte die Regierung noch ein Plus von einem Prozent erwartet.

Dass die neue Prognose geringer ausfallen wird, war bereits wiederholt signalisiert worden. In Regierungskreisen erfuhr hieß es, dass die genaue Zahl zwar noch nicht endgültig beschlossen sei. Die in der Zeitung genannte Dimension der Revision sei aber richtig.

Der neue Jahreswirtschaftsbericht der Regierung wird am Mittwoch offiziell dem Kabinett vorgelegt und dann veröffentlicht. Die Regierung rechne damit, dass nach einem schwachen Start das zweite Halbjahr wieder besser laufen werde, berichtete das "Handelsblatt". Im Schlussquartal 2013 solle der Zuwachs wieder bei 1,25 Prozent gegenüber dem letzten Quartal 2012 liegen.

In dem Bericht werde auch von einer im Grundsatz weiterhin positive Arbeitsmarktlage ausgegangen. "Die Arbeitslosigkeit wird in diesem Jahr nahezu auf dem Niveau des Vorjahres liegen und nur geringfügig um 60.000 Personen steigen", zitierte das Blatt aus dem Bericht. Aber auch diese Zahl ist den Regierungskreisen zufolge noch nicht endgültig

mg/rtr

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