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10.01.2013
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Handel nimmt Fahrt auf
Chinas Trendwende macht Hoffnung

Containerhafen Yantian in Shenzhen: Im Gesamtjahr 2012 wuchsen Chinas Exporte "nur" um 7 Prozent und damit schwächer als von Peking prognostiziert.
Corbis

Containerhafen Yantian in Shenzhen: Im Gesamtjahr 2012 wuchsen Chinas Exporte "nur" um 7 Prozent und damit schwächer als von Peking prognostiziert.

China hat im Dezember so viel Waren exportiert wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Auch die Importe zogen deutlich an. Die neuen Handelszahlen zeigen, dass es mit Chinas Wirtschaft weiter aufwärts geht.

Peking - Der Außenhandel Chinas hat im Dezember spürbar an Schwung gewonnen. Nach aktuellen Regierungszahlen legten die für das Wachstum wichtigen Ausfuhren um 14,1 Prozent zum Vorjahresmonat zu. Das ist der stärkste Anstieg seit mehr als einem halben Jahr.

Auch die Importe, die sich in den vergangen Monaten wie die Exporte schwach entwickelt hatten, erholten sich. Sie stiegen im Jahresvergleich um 6,0 Prozent. "Die Entwicklung übertrifft auch unsere Erwartungen klar", sagte Ökonom Thomas Gitzel von der Schweizer VP Bank in einer ersten Reaktion.

Den Zahlen zufolge legten die Ausfuhren nach Europa erstmals seit sieben Monaten zu. Sie trugen damit wesentlich zur Erholung bei, wie auch die steigenden Ausfuhren chinesischer Unternehmen in die USA.

"Das sind einerseits gute Nachrichten für China, andererseits aber auch für die Weltwirtschaft als Ganzes. Die globale Konjunktur scheint also trotz Sorgen über die Fiskalklippe in den USA und der Schuldenkrise in der Eurozone Robustheit zu zeigen", kommentierte Gitzel weiter.

Der Handel mit Japan blieb indes schwach. Die Exporte, insbesondere aber die Einfuhren gingen stark zurück. China und Japan liegen seit längerem im Disput um mehrere unbewohnte pazifische Inseln. Der Streit stellt eine große Belastung für die Handelsbeziehungen der weltweit zweit- und drittgrößten Volkswirtschaften dar.

Die neuen Handelszahlen reihen sich in zuletzt deutlich bessere Konjunkturdaten und Frühindikatoren aus China ein. Insgesamt deuten sie auf eine leichte Belebung des Wachstums hin.

Im Gesamtjahr 2012 entwickelte sich der Außenhandel jedoch deutlich schwächer, als von der Regierung angepeilt worden war. Während die Exporte um 7,0 Prozent wuchsen, erhöhten sich die Importe - ein Indikator für die Binnennachfrage - um lediglich 4,3 Prozent. Die Zielwerte der Regierung lagen bei 10 Prozent.

rei/dpa-afx

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