Konjunkturmanager magazin RSS  - Konjunktur

Alle Artikel und Hintergründe


09.01.2013
Twitter GooglePlus Facebook

DIW-Prognose
Deutsche Wirtschaft wächst 2014 kräftig

Die gute Lage am Arbeitsmarkt dürfte den privaten Konsum beflügeln, prognostiziert das DIW
DPA

Die gute Lage am Arbeitsmarkt dürfte den privaten Konsum beflügeln, prognostiziert das DIW

Im zweiten Halbjahr wird die Konjunktur in Deutschland anziehen und 2014 zu Hochform auflaufen, sagen Wirtschaftsforscher des DIW voraus. Für das kommende Jahr rechnen sie mit einem Wachstum von mindestens 2 Prozent.

Berlin - Die deutsche Wirtschaft kommt nach Einschätzung des Berliner DIW dank der guten Nachfrage im Inland 2014 kräftig in Schwung. Es sei ein Wachstum von mehr als 2 Prozent möglich, nach 0,9 Prozent im laufenden Jahr, sagen die Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) voraus.

Vor allem die gute Lage am Arbeitsmarkt dürfte den privaten Konsum beflügeln. "Die wirtschaftliche Entwicklung ist in Deutschland noch immer erheblich kräftiger als im Rest der Währungsunion, obwohl die derzeit schwache Nachfrage aus Nachbarländern wie Frankreich und den Niederlanden die deutsche Wirtschaft belastet", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Die unkonventionelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) habe zudem dazu geführt, dass die Nervosität auf den Finanzmärkten zuletzt spürbar nachgelassen habe. In den Krisenländern sorge das zunächst für mehr Stabilität. "Eine nachhaltige Lösung der Finanzmarktprobleme ist dies freilich nicht", schränkte Fichtner ein.

Größter Hemmschuh für die deutsche Wirtschaft sei die immer noch andauernde Krise und Rezession im Euroraum, welche die Unternehmen zu spüren bekämen. In Jahresverlauf 2013 hellten sich die Aussichten für die Exportwirtschaft aber dank der anziehenden Weltwirtschaft wieder auf.

"Mit den verbesserten Absatzaussichten dürften die Unternehmen zudem wieder vermehrt investieren, zumal dies bei den derzeit günstigen Finanzierungsbedingungen besonders attraktiv ist", sagte DIW-Experte Simon Junker.

rei/rtr/dpa-afx

Zur Startseite
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • deli.cio.us
  • Pinterest

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Ärger über EZB-Konjunkturpläne
Merkel stellt Draghi zur Rede
Müllers Memo
US-Ökonomen drängen Draghi zur Verzweiflungstat
Wirtschaftsprognosen
Der Frust der Konjunkturforscher
Investitionsschwäche
Deutsche-Bank-Chef Fitschen soll Bundesregierung beraten

© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarifvergleich:
Finden Sie den passenden Tarif
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Tablet Tarifvergleich:
Surfen Sie günstiger