Montag, 26. September 2016

Keine Angst vor der alternden Gesellschaft Sechs Gründe, warum die Demografiebombe entschärft wird

Pyramide, Tannenbaum, Pilz: Wie sich das Demografieproblem entspannt
Fotos
Statistisches Bundesamt

Klar, Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen. Vor allem, wenn sie mehrere Jahre in die Zukunft reichen. Woher sollen wir denn jetzt wissen, wie die Welt im Jahr 2030 aussieht?

Was Bevölkerungsprognosen angeht, ist es etwas einfacher: Wer in 15 Jahren arbeiten soll, muss heute schon geboren sein. Das verleiht düsteren Warnungen vor der Überalterung der Gesellschaft das Gewicht des Unausweichlichen: Der Lebensunterhalt für immer mehr Alte muss von immer weniger Jungen erwirtschaftet werden. Deutschland schafft sich ab.

Doch halt. Es gibt Gründe für Optimismus, auch in dieser Frage.

Einige davon offenbart schon eine genauerer Blick auf die vom Statistischen Bundesamt angebotene Gif-Animation der deutschen Altersstruktur im Zeitverlauf, die Sie unten sehen (wenn Sie diesen Artikel auf einem mobilen Endgerät lesen, folgen Sie bitte diesem Link).

Bevölkerung in Deutschland


Zunächst erscheint das Flackern der sich nach oben verschiebenden Balken, die für einzelne Altersjahrgänge stehen (links Männer, rechts Frauen) wie eine Bestätigung der Untergangsfantasie: Aus der "Bevölkerungspyramide" mit wenig Alten oben und vielen Jungen unten zu Beginn der Bundesrepublik - eine richtige Pyramidenform gab es in Deutschland allerdings seit der Kaiserzeit nicht mehr - wird in naher Zukunft ein "Bevölkerungspilz": viele Alte oben, wenig Junge unten.

Trotzdem steuern wir nicht auf eine unausweichliche demografische Katastrophe zu. Hier sind sechs Gründe:

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