Donnerstag, 21. März 2019

Preise steigen sanfter Inflation fällt deutlich unter 2 Prozent

Wie geschmiert. Fernsehköchin Sarah Wiener beim Anleiten.

Der Preisanstieg in Deutschland hat sich im Dezember abgeschwächt. Im Schnitt lagen die Verbraucherpreise um 1,7 Prozent höher als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte. Noch im November hatte der Zuwachs bei 2,3 Prozent gelegen. Ökonomen hatten deswegen auch für den Dezember mit einer Inflation von um die 2 Prozent gerechnet.

Die Inflation ist entscheidend für die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die EZB peilt für die Euro-Zone eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an, die sie als ideal für die Konjunktur erachtet. Steigt sie darüber, steuert die Notenbank mit einer Erhöhung der Zinsen gegen. Derzeit liegt der Leitzins der EZB bei 0 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2018 hat Destatis für Deutschland eine Inflation von 1,9 Prozent errechnet, nach 1,8 Prozent im Vorjahr. Allerdings berücksichtigt die EZB bei ihrem Zinsentscheid die Inflations-Entwicklung in der gesamten Euro-Zone.

Energie kostete im Dezember 4,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im November hatte der Zuwachs noch bei 9,3 Prozent gelegen. Nahrungsmittel verteuerten sich im Dezember um 1,0 Prozent. Dienstleistungen kosteten 1,5 Prozent mehr.

Reuters, soc

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