Mittwoch, 26. September 2018

Immobilienkauf, Elektroautos, Zins-Steuer etc. Was die Große Koalition mit der Wirtschaft vorhat

Neue Großkoalitionäre: Angela Merkel (CDU, Mitte), Horst Seehofer (CSU, links) und Martin Schulz (SPD) am Mittwoch.

Es ist vollbracht: Viereinhalb Monate nach der Bundestagswahl sind die Weichen für eine neue Regierungskoalition gestellt. Am Mittwochmorgen haben sich CDU, CSU und SPD haben auf einen Koalitionsvertrag für eine neue schwarz-rote Regierung verständigt - und sich auch bei der Verteilung der künftigen Ministerien geeinigt (Details dazu lesen Sie in unserem Newsblog). Noch müssen die SPD-Mitglieder dem Vertrag zustimmen - sie haben dafür bis Anfang März Zeit.

Der Koalitionsvertrag umfasst 177 Seiten. Union und SPD kündigen darin an, eine "neue Dynamik für Deutschland" entfachen zu wollen. Der Vertrag trägt die Überschrift: "Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land".

Bei Unternehmensverbänden stößt die Grundsatzeinigung auf ein gemischtes Echo: Der Arbeitgeberverband BDA moniert etwa, dass vieles in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik "wirtschaftlich unvernünftig" bleibe. Auch der Industrieverband BDI ist mit dem Koalitionsvertrag "in der Gesamtschau unzufrieden".

Doch was kündigen die künftigen Großkoalitionäre konkret an, wo setzen sie klare Zeitpunkte, wo bleiben sie vage - und was ist von den Plänen der neuen Koalition zu halten? manager-magazin.de hat die wichtigsten Themen für die Wirtschaft analysiert:

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