Samstag, 21. Oktober 2017

Industrieverband vermisst "Konzept" der Briten BDI warnt deutsche Firmen vor "sehr hartem Brexit"

Chaos-Boris: Boris Johnson hat als Außenminister noch nichts vorzuweisen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die deutschen Unternehmen in Großbritannien gemahnt, sich auf einen "sehr harten Brexit" einzustellen. Die britische Regierung "rede viel", habe aber kein "klares Konzept", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Deutsche Firmen müssten deshalb jetzt mit Vorkehrungen treffen, alles andere "wäre naiv".

Am Vortag hatte die britische Premierministerin Theresa May die Unterstützung für ihre Brexit-Politik eingefordert. Innerhalb der Partei herrscht Uneinigkeit darüber, wie der Austritt aus der Europäischen Union erfolgen soll. Sie wolle die Verhandlungen mit Brüssel über einen EU-Austritt zum Erfolg führen, sie sei aber auch auf ein Scheitern vorbereitet, sagte May in Manchester. Außenminister Boris Johnson wirbt weiterhin für einen harten Bruch.

Die britische Regierung bereitet sich unterdessen auch für den Fall eines chaotischen Austritts aus der EU vor. May sagte am Sonntag in der BBC, die Ministerien stellten Pläne für den Fall auf, dass es zu keiner Vereinbarung mit der EU komme.

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la/reuters

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