Donnerstag, 17. August 2017

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Nach Kritik am ersten Diesel-Gipfel Es wird einen zweiten Diesel-Gipfel geben

Diesel mit Imageproblem: Die Zulassungen für Diesel-Neuwagen gehen stark zurück
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Diesel mit Imageproblem: Die Zulassungen für Diesel-Neuwagen gehen stark zurück

Auf den Diesel-Gipfel zwischen Bund, Ländern und Automobilindustrie wird ein weiterer folgen. Bei dem Spitzentreffen vergangene Woche seien vier Expertengruppen eingesetzt worden, die über die Umsetzung des bereits Beschlossenen beraten sollen - "daraus folgt denklogisch, dass es ein weiteres Treffen gibt", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin.

Zuvor hatten Umweltministerin Barbara Hendricks, Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries und Justizminister Heiko Maas (alle SPD) einen zweiten Diesel-Gipfel gefordert. Zypries nannte den Herbst als Termin für das Folgetreffen. Eine Sprecherin von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte dagegen, jetzt über einen weiteren Diesel-Gipfel zu reden, sei "nicht nötig". Es gehe nun darum, das Vereinbarte umzusetzen.

Die deutschen Autohersteller hatten in der vergangenen Woche beim Diesel-Gipfel in Berlin zugesagt, insgesamt fünf Millionen Diesel-Pkw der Euro-Normen 5 und 6 mit einem Software-Update nachzurüsten, um den Schadstoffausstoß dieser Fahrzeuge zu senken. Zudem führten die Autobauer Umstiegsprämien für Besitzer älterer Diesel-Pkw ein.

Volkswagen Vz. Börsen-Chart zeigen , Daimler Börsen-Chart zeigen und BMW Börsen-Chart zeigen wollen zudem 250 Millionen Euro in einen Fonds einzahlen, mit dem den Kommunen bei der Modernisierung ihrer Verkehrssysteme geholfen werden soll. Die Unternehmen zahlen entsprechend ihres Marktanteils ein.

la/dpa

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