Mittwoch, 24. Januar 2018

Studie Ärgernis Intranet

Bei der Gestaltung ihres Intranets haben deutsche Unternehmen noch reichlich Luft nach oben, zeigt eine Erhebung des Beratungsunternehmens NetFed. Was Nutzer kritisieren, was Unternehmen tun können - eine Übersicht in fünf Fragen.

Brennpunkt Intranet: Gut gepflegte Angebote können laut NetFed die Produktivität eines Unternehmens erhöhen
Hamburg - Die Intranet-Angebote deutscher Unternehmen lassen laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens NetFed meist zu wünschen übrig. Vor allem im Vergleich mit den Möglichkeiten des World Wide Web stehen viele Firmenangebote eher schwach da: "Die Nutzer bewegen sich im Internet, sie sehen, welche Funktionen technisch möglich sind", sagt NetFed-Geschäftsführer Christian Berens. "Am Arbeitsplatz sehen sie dann hingegen, was alles nicht möglich ist."

93 Intranetverantwortliche und 157 Nutzer dieser Angebote hat NetFed für die Studie befragt; mehr als ein Viertel der untersuchten Unternehmen hatte dabei mehr als 20.000 Mitarbeiter. Die Erhebung deckt vor allem drei Problemfelder auf: Inhalte seien in internen Netzwerken mangelhaft organisiert und strukturiert; Suchfunktionen wiesen im Vergleich mit Google Schwächen auf; drittens fehlten Dialogmöglichkeiten a la Facebook.

Auf die alltägliche Arbeit heruntergebrochen bedeutet das: Für zwei Drittel der Befragten ist es reine Glückssache, ob sie gesuchte Informationen im Intranet auch tatsächlich finden, berichtet Berens. Dies strafe sowohl den allgemeinen Aufbau des Intranets wie auch die Suchfunktionen ab. Dabei sei das Arbeitsnetzwerk ein wichtiges Mittel, um Produktivität in Unternehmen zu fördern. Das zeigten schon die Zugriffszahlen: 84 Prozent der befragten Nutzer seien wenigstens einmal täglich im Intranet unterwegs, 45 Prozent mehrmals am Tag.

manager magazin online hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Intranet zusammengestellt.

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