Freitag, 14. Dezember 2018

Arbeitslosigkeit im März Erstmals weniger als 2,5 Millionen Arbeitslose

Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenquote sinkt auf 5,5 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März im Vergleich zum Vormonat um 88.000 auf 2,458 Millionen gesunken. Das ist der niedrigste Wert in diesem Monat seit der Wiedervereinigung. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Erwerbslosen um 204.000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,5 Prozent.

"Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich auch im März fort", sagte BA-Chef Detlef Scheele. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung seien weiter gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibe auf Wachstumskurs, und die Nachfrage nach Arbeitskräften befinde sich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.

Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen umfasst, die gerade beispielsweise an einer Weiterbildung teilnehmen, lag bei 3,44 Millionen. Sie sank damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 22.000. Bei der Bundesagentur waren im März zugleich rund 778.000 offene Stellen gemeldet - 86.000 mehr als vor einem Jahr.

Zahl der Erwerbstätigen um 45.000 gestiegen

Auch saisonbereinigt sank die Zahl der Jobsucher: Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl lag im März bei 2,373 Millionen. Damit waren etwa 19.000 Männer und Frauen weniger ohne Arbeit als im Februar. Bankvolkswirte hatten hier nur einen Rückgang um 15.000 erwartet. Im Westen sank die bereinigte Zahl um 17.000, im Osten um knapp 2000.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes im Februar bei 44,32 Millionen - das ist ein Plus von 45.000 gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 618.000 Erwerbstätige mehr.

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Der Anstieg gehe allein auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück, hieß es von der BA. Diese hat nach Berechnungen der Behörde von Dezember auf Januar saisonbereinigt um 89.000 zugenommen. Damit hatten hochgerechnet 32,47 Millionen Menschen in Deutschland zuletzt einen regulären Job - 762.000 mehr als ein Jahr zuvor.

mg/dpa-afx

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