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30.01.2013
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Schleswig-Holstein
Bürger können in Stromtrassen investieren

Verbindungsprobleme: Der Windstrom aus dem Norden kommt bisher kaum im Süden an
DPA

Verbindungsprobleme: Der Windstrom aus dem Norden kommt bisher kaum im Süden an

Erstmals sollen sich Bürger an der Finanzierung von Stromtrassen beteiligen können. Damit will die Politik den Netzausbau beschleunigen und die Energiewende voran bringen. Ort des Pilotprojekts ist Schleswig-Holstein.

Kiel - Noch in diesem Jahr soll eine sogenannte Bürgerleitung entstehen, wie der Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) ankündigten. Dann könnten sich private Anleger an der geplanten Höchstspannungsleitung an der Westküste des windreichen Bundeslandes beteiligen.

"Der Netzausbau gelingt nur, wenn wir die Menschen in der Region dabei mitnehmen", erklärte Albig. Nach der Entscheidung über das beschleunigte Verfahren zum Ausbau der Leitung zwischen Brunsbüttel und Niebüll sei die Bürgerleitung jetzt "ein weiterer Meilenstein, um die Energiewende im Land zügig umzusetzen".

Da es um Akzeptanz für den Netzausbau gehe, sollten nur private Anleger Wertpapiere erwerben können, teilten Albig und Tennet-Geschäftsführer Lex Hartmann mit. Eine Mindestbeteiligung von voraussichtlich 1000 Euro solle das Projekt besonders für Kleinanleger aus der Region interessant machen. Zudem sollten Bürger, die unmittelbar vom Bau der 380-Kilovolt-Leitung betroffen seien, bevorzugt werden. Der Zinssatz soll nach derzeitigen Kapitalmarktbedingungen 4,5 bis 5 Prozent betragen.

Schleswig-Holstein hat mit seinen windreichen Küstenregionen einen besonderen Stellenwert bei der Energiewende. Das Bundeskabinett hatte im Dezember den Bau von drei großen Stromautobahnen beschlossen. Diese sollen den im Norden erzeugten Windstrom in den Westen und Süden Deutschlands bringen.

mg/afp

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