Montag, 3. August 2015

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Bundesverkehrsministerium Falschparken soll deutlich teurer werden

Knöllchen fürs Falschparken: Seit 1990 ist das Verwarnungsgeld nicht mehr angehoben worden

Strafzettel für Parkverstöße in den Innenstädten sollen einem Bericht zufolge deutlich teurer werden. So sollen Autofahrer für ein Knöllchen bald doppelt so viel bezahlen wie bisher.

Berlin - Eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministeriums sehe für das Überziehen der Höchstparkdauer um bis zu 30 Minuten künftig ein Verwarnungsgeld von zehn statt fünf Euro vor, schreibt die "Saarbrücker Zeitung".

Jede weitere Überschreitung werde ebenfalls um fünf Euro teurer: Bis zu einer Stunde seien dann 15 Euro fällig, bis zu zwei Stunden 20 Euro, bis zu drei Stunden 25. Wer noch länger überziehe, müsse 30 Euro zahlen.

Zur Begründung heißt es, das Verwarnungsgeld stehe oft in keinem Verhältnis mehr zur Parkgebühr. Deshalb verzichteten einige Autofahrer bewusst auf das Zahlen der Parkgebühr und nähmen das geringere Verwarnungsgeld in Kauf.

Außerdem seien die Strafen für Parkzeitvergehen seit 1990 nicht mehr angepasst worden, obwohl sich das für die Betroffenen verfügbare Einkommen um etwa 59 Prozent erhöht habe.

mg/dpa

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