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17.12.2012
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Seit Jahresbeginn
Zahl der Industriejobs zuletzt gar gesunken

Weniger Jobs in der Industrie: Die Zahl der Arbeitsplätze ist im Oktober um 0,1 Prozent gesunken
dapd

Weniger Jobs in der Industrie: Die Zahl der Arbeitsplätze ist im Oktober um 0,1 Prozent gesunken

Erstmals seit Jahresbeginn hat Deutschlands Industrie Arbeitsplätze gestrichen. Allerdings so wenige, dass im Jahresvergleich immer noch ein Fortschritt verglichen mit dem Jahr 2011 bleibt. Dennoch deutet alles auf ein schwaches letztes Quartal für Deutschlands Wirtschaft im Jahr 2012 hin.

Wiesbaden - Die deutsche Industrie hat trotz eines Einbruchs in der Produktion ihre Beschäftigtenzahl nahezu stabil gehalten. Ende Oktober zählten die Betriebe im verarbeitenden Gewerbe 5,3 Millionen Mitarbeiter, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das waren im Vergleich zum September 7745 oder 0,1 Prozent weniger.

Zum ersten Mal seit Dezember 2011 ging damit die Zahl der Stellen bei Deutschlands Industrieunternehmen auf Monatssicht zurück. Doch im Vergleich zum Oktober 2011 bedeutete das den Statistikern zufolge noch einen Zuwachs um 90.000 Beschäftigte oder 1,7 Prozent. Erfasst wurden in der Statistik Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern.

Besonders stark stieg die Beschäftigtenzahl im Oktober auf Jahressicht im Maschinenbau mit einem Plus von 3,5 Prozent. Gute Zuwächse hatten den Angaben zufolge auch Autoproduzenten und die Hersteller von Metallerzeugnissen mit je 2,6 Prozent.

Zuletzt hatten die deutschen Industriefirmen als Folge der anhaltenden Euro-Krise ihre Produktion im Oktober so stark drosseln müssen wie seit der Finanzkrise 2009 nicht mehr. Trotz der schwachen Auftragsentwicklung in den vergangenen Monaten schlägt die Flaute bislang kaum auf die Beschäftigung.

Ein Grund dafür kann Experten zufolge sein, dass sich die Unternehmen in der Regel zuerst von Zeitarbeitern trennen. Diese werden in der Statistik aber nicht erfasst.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm um 6,6 Prozent auf 706 Millionen zu. Allerdings zählte der Oktober diesmal zwei Tage mehr. Die Löhne lagen bei rund 19 Milliarden Euro - ein Plus von 5,4 Prozent zum Vorjahresmonat.

mg/dapd/rtr

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