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24.10.2012
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Expertenrechnung
Fachkräftelücke in 2011 fast geschlossen

Fachkräfte in der Metallindustrie: Nachwuchs nicht leicht zu finden
DPA

Fachkräfte in der Metallindustrie: Nachwuchs nicht leicht zu finden

Nie wurden so viele Fachkräfte in Deutschland gesucht, wie im Jahr 2011. Das  haben jetzt Berechnungen der Arbeitsmarktforscher der Arbeitsagentur ergeben. Sogar das Boomjahr 2000 wurde in den Schatten gestellt. Der Großteil der Betriebe konnte seinen Fachkräftebedarf dennoch vollständig decken.

Der Großteil der Betriebe konnte seinen Fachkräftebedarf auch 2011 vollständig decken, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Und das, obwohl der Fachkräftebedarf in 2011 sogar über dem bisherigen Höchststand im Boomjahr 2000 gelegen habe.

Allerdings: Die Problem, Stellen mit geeigneten Fachkräften zu besetzen, steigen offenbar. 8 Prozent der Betriebe konnten im ersten Halbjahr 2011 Fachkräftestellen nicht besetzen, und "dieser Anteil stieg in den letzten Jahren deutlich an", stellen die Forscher fest. "Besetzungsschwierigkeiten hängen genauso wie die Höhe des Fachkräftebedarfs von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab", erklären die Forscher des IAB.

Zudem berichten die Forscher, dass Deutschlands Unternehmen im immer hektischer gegen diesen Fachkräftemangel vorgingen, zumal viele von einer Verschärfung der Fachkräfteengpässe ausgehen: So wollte im Jahr 2011 beispielsweise 25 Prozent der Betrieb seine älteren Beschäftigten länger im Betrieb halten; vier Jahre zuvor waren es nur 16 Prozent.

Während die Ausbildungsbeteiligung insgesamt im Wesentlichen stabil blieb, ist die Übernahmequote nach der Ausbildung deutlich gewachsen und jetzt auf einem Rekordniveau: Mehr als zwei Drittel der Ausbildungsabsolventen wurden 2011 vom Ausbildungsbetrieb übernommen.

Zuvor hatte bereits der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) berichtet, dass in Deutschlands Industrie und Handel in diesem Jahr voraussichtlich Zehntausende Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. "Die Betriebe in Deutschland haben immer größere Schwierigkeiten, ihre freien Lehrstellen zu besetzen", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann.

kst/iab

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