Samstag, 27. August 2016

Kleiderordnung Diktat der Etikette

Dresscode: Erfolg ist im Anzug
Fotos
dapd

Das Äußere entscheidet maßgeblich über die Karriere. Denn die Elite erkennt ihresgleichen an kleinen Zeichen wie den offenen Knopflöchern an den Ärmeln eines Maßjacketts. Schon ein zu billiger Aktenkoffer oder die falsche Uhr kann die Reputation erheblich beschädigen.

Hamburg - Sie gelten als geheime Losung für den Zugang zum Zirkel der Vornehmen und Erfolgreichen - die Knopflöcher an den Ärmeln eines Jacketts. Sind sie zugenäht, weiß der kundige Betrachter sofort: Das schlichte Stück stammt von der Stange. Offene Knopflöcher hingegen zeugen davon, dass ein Maßschneider am Werk war.

Die kleine Lektion in puncto exklusiver Kleidung erscheint Ihnen kurios? Dann schauen Sie doch mal auf den eigenen Blazer. Und? Beim Herrenausstatter auf der Kö oder am Ku'damm erworben? Alles bestens, sofern Sie ordentlich Geld investiert und sich einen Designeranzug gekauft haben. Ansonsten sind die Löcher zu.

Falls Sie der Sache immer noch nicht trauen, werfen Sie einen Blick auf die Sakkoärmel eines hochmögenden Geschäftspartners. Wenn er Ihnen den Test leicht macht, hat er den untersten Knopf nicht geschlossen. Diesen Hinweis auf die Vertrautheit mit den Spielregeln finden Profis wie die Stilberaterin Nandine Meyden allerdings "ziemlich peinlich".

Noch ein paar Beispiele aus dem Dresscode für die Topetage? Bitte schön: Schuhe sollten handgefertigt sein, vorzugsweise aus Pferdeleder und niemals mit einer Kreppsohle versehen. Ein gesticktes Monogramm ist nahezu Pflicht, jedoch nicht auf der Manschette und auch nicht auf der Brusttasche (das Maßhemd hat meist ohnehin keine Tasche), sondern ganz dezent seitlich über dem Hosenbund. Und schließlich geht kein Mann von Welt ohne edle Manschettenknöpfe aus dem Haus.

Dergleichen Details - sowohl für den Businessman als auch für dessen weibliches Pendant - gibt es viele. Gönnen Sie sich ein paar Minuten der Lektüre, die Ausbeute wird sich lohnen. Denn nichts außer der Leistung beeinflusst die Karriere mehr als das Reglement der Äußerlichkeiten.

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