Montag, 25. Juli 2016

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BA baut 17.000 Stellen ab Stellenkahlschlag bei Arbeitsagentur

Die Bundesagentur für Arbeit will 17.000 Stellen abbauen, dank der guten Arbeitsmarktentwicklung

Arbeitsvermittler müssen künftig verstärkt selbst auf Jobsuche gehen. Es klingt ein wenig befremdlich, aber die gut laufende Konjunktur und die fallende Arbeitslosigkeit setzen der Bundesagentur für Arbeit (BA) arg zu. Immer mehr Arbeitsvermittler werden überflüssig.

Die BA will deshalb bis 2019 rund 17.000 Stellen abgebaut haben. Die Bundesbehörde reagiere damit auf die sinkende Arbeitslosigkeit, teilte das Büro von BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt mit.

Aber auch interne Umstrukturierungen ermöglichten in wachsendem Umfang Personaleinsparungen, betonte eine BA-Sprecherin. Ursprünglich hatte der Abbau bereits 2017 abgeschlossen sein sollen. Der BA-Verwaltungsrat habe aber kürzlich entschieden, das Personalabbauprogramm um zwei Jahre bis zum Jahr 2019 zu verlängern. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über die Abbaupläne berichtet.

Ein Teil des Programms, bei dem auf Kündigungen verzichtet werde, sei bereits umgesetzt, hieß es. Ende 2014 hatte die Bundesagentur 95.600 Mitarbeiter beschäftigt, 11.200 davon befristet.

rei mit dpa-afx

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