Freitag, 22. März 2019

Kontaminierung des Grundwassers Tepco baut Eisbarriere um Atomruine Fukushima

Zu Besuch in Fukuchima: Medienvertreter und Tepco-Mitarbeiter vor Behältern mit radioaktivem Wasser, rund 5 Jahre nach der Atomkatastrophe

Der Betreiberkonzern der Atomruine im japanischen Fukushima hat rund um die Reaktoren eine unterirdische Eisbarriere geschaffen. Die gefrorene Erde soll die Kontaminierung des Grundwassers eindämmen, wie der Konzern Tokyo Electric Power (Tepco) am Donnerstag mitteilte. Wegen der Eisbarriere soll weniger Wasser in die stark verseuchten Kellerräume der Gebäude fließen.

Tepco hatte 2014 mit der Errichtung der rund 1,5 Kilometer langen und etwa 30 Meter tiefen unterirdischen Sperre begonnen. Die Arbeiten endeten im Februar. Das beispiellose Projekt kostete rund 300 Millionen US-Dollar Steuergelder.

Am Mittwoch hatten Japans Behörden Tepco die Inbetriebnahme genehmigt. Die Regierung hofft auf baldige Erfolge, wie Regierungssprecher Yoshihide Suga mitteilte.

Vor rund 5 Jahren, am 11. März 2011, war es in Folge eines Erdbebens und Tsunamis zu Kernschmelzen im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gekommen

la/dpa

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