Sonntag, 28. August 2016

Vergleich im Streit um Hypothekenpapiere Goldman Sachs kauft sich für fünf Milliarden Dollar frei

Goldman-Sachs-Zentrale New York: Ein 5,1 Milliarden Dollar schwerer Vergleich wird den Quartalsgewinn der Investmentbank kräftig drücken

Die US-Investmentbank Goldman Sachs legt ihren Rechtsstreit mit US-Behörden um windige Hypothekengeschäfte bei und zahlt dafür 5,1 Milliarden Dollar. Das wird den Gewinn des abgelaufenen vierten Quartals kräftig drücken.

Die US-Großbank Goldman Sachs zahlt rund fünf Milliarden Dollar zur Beilegung von Zivilklagen im Streit um den Verkauf hypothekenbesicherter Wertpapiere (RMBS), teilte das Geldhaus am späten Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mit.

Die Vereinbarung mit dem US-Justizministerium werde den Gewinn nach Steuern bei Goldman Sachs im vierten Quartal um etwa 1,5 Milliarden Dollar schmälern.

Es geht um dubiose Geschäfte am Markt für mit Immobilienkrediten hinterlegte Wertpapiere aus den Jahren 2005 bis 2007, also noch vor der Finanzkrise, die mit einem Kollaps des US-Häusermarktes begonnen hatte.

Mit der Zahlung sollen der Mitteilung zufolge verschiedene laufende und potenzielle Zivilklagen beendet werden, darunter die des US-Justizministeriums sowie der Staatsanwaltschaften in New York und Illinois.

rei/reuters/afp

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