Sonntag, 16. Dezember 2018

Streit um Mauerbau Mexikos Präsident fertigt Trump bei Twitter ab

Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto
AFP/ Mexican Presidency
Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto

Mexiko gibt den USA in Sachen Mauerbau weiter Kontra - auch über Twitter. US-Präsident Donald Trump und sein mexikanischer Amtskollege Enrique Peña Nieto haben sich über den Nachrichtendienst ein Fernduell über die Finanzierung der geplanten Grenzmauer zwischen beiden Ländern geliefert.

"Ich will kein Problem verursachen, aber ich sage Euch: Am Ende wird Mexiko für die Mauer bezahlen", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) bei einer Rede vor Anhängern in Nashville im Bundesstaat Tennessee. "Mexiko tut nichts, um zu verhindern, dass Menschen aus Honduras und diesen ganzen anderen Ländern kommen. Sie tun nichts, um uns zu helfen."

Die Antwort aus Mexiko ließ nicht lange auf sich warten. "Präsident Trump: NEIN. Mexiko wird NIEMALS für die Mauer zahlen. Nicht jetzt, niemals. Hochachtungsvoll, Mexiko (wir alle)", schrieb Staatschef Peña Nieto auf Spanisch und Englisch auf Twitter.

Skurrile Idee: Trump will Mauer zu Mexiko mit Solarpaneelen pflastern

Trump will an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen, um Drogenschmuggel und illegale Einwanderung zu stoppen. Allerdings kommen die Pläne nicht recht voran. Bislang gibt es lediglich einige Prototypen in San Diego. Trump hatte seinen Anhängern stets versprochen, dass er Mexiko für das Milliardenprojekt zur Kasse bitten werde. Die Regierung in Mexiko-Stadt weist das allerdings weit von sich.

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH