Samstag, 1. Oktober 2016

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Industrie in Fernost schwächelt Peking warnt vor Abwärtsspirale, Chinas Börsen brechen ein

Honda-Produktion in China: industrielle Umstrukturierung

Das internationale Konjunkturumfeld setzt nach Einschätzung des chinesischen Industrieministeriums der heimischen Wirtschaft zu. Die Industrieproduktion werde in diesem Jahr nur um rund sechs Prozent wachsen, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Im vergangenen Jahr war die Produktion um 6,1 Prozent gestiegen.

Das Ministerium will in den nächsten zwei Jahren 100 Milliarden Yuan (15 Milliarden Dollar) investieren, um Beschäftigten während der industriellen Umstrukturierung neue Arbeitsplätze zu beschaffen. Chinas Wirtschaft - lange Zeit bekannt als Werkbank der Welt - tendiert inzwischen verstärkt zu Dienstleistungen.

An den chinesischen Börsen ging es am Donnerstag abwärts. Der Index der Leitbörse in Shanghai brach um 6,4 Prozent ein, das Barometer für die wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen verlor 6,1 Prozent. Anfang des Jahres hatte es bereits heftige Turbulenzen an den chinesischen Märkten gegeben - anders als damals ließ sich der Dax aber nicht davon anstecken.


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ts/Reuters

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