Montag, 11. Dezember 2017

Telekom, Post, Bahn und Co Mit diesen Aktienpaketen könnte "Jamaika" Milliarden machen

Mögliche Koalitionäre in Berlin: Künftiger Haushalt könnte durch Beteiligungsverkäufe entlastet werden

2. Teil: Deutsche Telekom - Anteilverkauf könnte mehr als 20 Milliarden Euro bringen

Die nach wie vor verbliebene Beteiligung am früheren Staatskonzern Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen gehört zu den größten im Gesamtportfolio des Bundes: Direkt sowie indirekt über die KfW-Bank ist der Bund an der Telekom mit zusammen knapp 32 Prozent beteiligt. Und das bei einem Dax-Konzern, der an der Börse derzeit immerhin rund 73 Milliarden Euro wert ist.

Dass eine künftige Jamaika-Regierung dieses Aktienpaket zumindest zum Teil zu Geld machen wird, erscheint nicht unwahrscheinlich. Zwar mahnen Kritiker, dass sich in Diensten der Telekom nach wie vor eine Reihe früherer Bundesangestellter befänden und Berlin seinen Einfluss daher noch nicht vollends aufgeben dürfe. Die FDP jedoch hat bereits im Wahlkampf betont, die Telekom-Aktien des Bundes verkaufen zu wollen, um damit den Ausbau des Breitbandnetzes zu finanzieren. Ähnliches Töne sind von den Grünen zu hören, und selbst innerhalb der Union gibt es inzwischen Stimmen, die für einen Abbau der Bundesbeteiligung an der Telekom sprechen.

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