Montag, 27. Juni 2016

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Energie Biokraftstoffe - Zeit für eine Neubewertung

Durch die Herstellung von Bioethanol aus Getreidemehr entstand zum Teil mehr Treibhausgase als die Verwendung der Biokraftstoffe einsparte

Biokraftstoffe sparen kaum Treibhausgase ein und verdrängen Flächen für die Lebensmittelproduktion, lautet die Kritik. Sie ist falsch. Forschung, Technik und Gesetze haben sich weiterentwickelt. Mit Biokraftstoffen lässt sich das Ziel Klimaschutz effizienter erreichen als etwa teuren Programmen zur E-Mobilität.

"Tank statt Teller" - der Schmähruf hat seine Wirkung nicht verfehlt: Biokraftstoffe haben ein schlechtes Image. Sie machen der Lebensmittelproduktion die Anbauflächen streitig und unterm Strich sparen sie wenig Treibhausgase ein, lautet der Vorwurf.

Aktuelle Forschungsergebnisse sowie technische und gesetzliche Entwicklungen zeigen aber, es ist höchste Zeit für eine Neubewertung. Denn das Ziel Klimaschutz lässt sich mit Biokraftstoffen inzwischen effizienter erreichen als etwa mit teuren Programmen zur Solarförderung oder E-Mobilität. Im folgenden gehen wir auf die zentrale Vorwürfe ein und widerlegen sie:

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