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16.01.2013
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Verschärftes Waffengesetz
Staat New York verbietet Sturmgewehre

M16 Sturmgewehr: Künftig im Bundesstaat New York nicht mehr im Verkauf für Privathaushalte
Corbis

M16 Sturmgewehr: Künftig im Bundesstaat New York nicht mehr im Verkauf für Privathaushalte

Im US-Bundesstaat New York sind deutlich verschärfte Waffengesetze in Kraft getreten. Gouverneur Andrew Cuomo ließ unter anderem Sturmgewehre und Magazine mit mehr als sieben Schuss aus dem Privatverkauf verbannen. Amerikas Waffenlobby ist empört.

New York - Im US-Bundesstaat New York sind deutlich verschärfte Waffengesetze in Kraft getreten. Gouverneur Andrew Cuomo unterschrieb am Dienstag ein neues Gesetzespaket, das unter anderem vorsieht, Sturmgewehre und Magazine mit mehr als sieben Schuss in privater Hand zu verbieten.

Zuvor hatten bereits der Senat und das Abgeordnetenhaus des Bundesstaats für das Gesetz gestimmt. Rund einen Monat nach dem Schulmassaker im nahen Newtown mit 20 toten Kindern hat New York damit das schärfste Waffengesetz aller 50 US-Staaten.

Die mächtige US-Waffenlobby hat die Verschärfung der Waffengesetze im Bundesstaat New York heftig kritisiert. "Die National Rifle Association und ihre New Yorker Mitglieder sind empört über das drakonische Waffengesetz, dass jetzt durchgepeitscht wurde", heißt es in einer Erklärung der Organisation vom Dienstag (Ortszeit). Die Regelung werde aber nichts nützen: "Diese Waffenkontrollgesetze haben in der Vergangenheit versagt und sie werden auch weiter keinen Einfluss auf Sicherheit und Kriminalität haben."

Die NRA warf Gouverneur Andrew Cuomo und den Parlamentariern vor, das Gesetz in Hinterzimmern ausgehandelt und dann "klammheimlich durch die Parlamentskammern gepeitscht" zu haben. "Anstatt Kontrollen auf Geisteskrankheit und den Kampf gegen Kriminelle zu verschärfen, trampeln sie lieber auf den Rechten ehrbarer Bürger herum, und das heimlich im Schutze der Nacht."

kst/dpa-afx/dpa

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