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04.01.2013
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Depardieu jetzt Russe
"Ehre sei Russland. Danke."

Verleihung der Staatsbürgerschaft: Russlands Premier Wladimir Putin (rechts) und der neue russische Staatsbürger Gérard Depardieu
AP/ Pool Photo

Verleihung der Staatsbürgerschaft: Russlands Premier Wladimir Putin (rechts) und der neue russische Staatsbürger Gérard Depardieu

Mit einer Liebeserklärung an Russland hat der französische Filmstar Gérard Depardieu die Staatsangehörigkeit des Riesenreichs im Osten angenommen. In einem offenen Brief hat der Schauspieler die Annahme bekanntgegeben.

Paris - Mit einer Liebeserklärung an Russland hat der französische Filmstar Gérard Depardieu die Staatsangehörigkeit des Riesenreichs im Osten angenommen. "Ich liebe euer Land Russland abgöttisch, seine Menschen, seine Geschichte, seine Schriftsteller", schrieb der "Obelix"-Darsteller in einem offenen Brief, aus dem die französischen Medien am Freitag zitierten. Präsident Wladimir Putin hatte dem 64-Jährigen am Donnerstag die russische Nationalität verliehen.

Depardieu erinnerte in dem Schreiben, das am Donnerstagabend den russischen Medien zuging, an seinen vom Kommunismus überzeugten Vater, der Radio Moskau gehört habe. "In Russland kann man gut leben", ergänzte der Weinliebhaber. Er werde auch Russisch lernen, versicherte der schwergewichtige Schauspieler, der durch Filme wie "Cyrano de Bergerac" und "Green Card" international bekannt ist. Mit dem französischen Präsidenten François Hollande habe er schon über seine Entscheidung gesprochen. "Ich habe ihm gesagt, dass Russland eine große Demokratie ist."

Depardieu liegt mit der sozialistischen Regierung seines Heimatlandes im Clinch. Nachdem der hoch bezahlte Filmstar wegen der neuen Reichensteuer in Frankreich im Dezember seinen Wohnsitz nach Belgien verlegt hatte, nannte ihn Premierminister Jean-Marc Ayrault "ziemlich erbärmlich". In Russland liegt die Einkommenssteuer nur bei 13 Prozent. Seine neue Heimat sei kein Land, in dem der Regierungschef einen Bürger als erbärmlich bezeichne, schrieb der Schauspieler weiter. Er beendete seinen Brief auf Russisch mit den Worten "Ehre sei Russland. Danke."

kst/dapd

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