USAmanager magazin RSS  - USA

Alle Artikel und Hintergründe


02.01.2013
Twitter GooglePlus Facebook

US-Fiskalklippe
Repräsentantenhaus segnet Haushaltskompromiss ab

Das Capitol in Washington: Auch der US-Kongress stimmte dem Kompromiss zu
DPA

Das Capitol in Washington: Auch der US-Kongress stimmte dem Kompromiss zu

Nach dem Senat hat auch der US-Kongress dem Kompromiss zum Haushaltsstreit zugestimmt. Die befürchtete Fiskalklippe ist damit vorerst umschifft. Doch eine Stärkung des US-Haushalts sieht anders aus: Viele Sparmaßnahmen werden lediglich um zwei Monate verschoben.

Washington - US-Präsident Barack Obama hat die erste Einigung zwischen Demokraten und Republikaner im seit Monaten schwelenden Haushaltsstreit begrüßt. Obama sagte am späten Dienstagabend vor Journalisten im Weißen Haus, der Kompromiss sei jedoch nur ein erster Schritt, um die US-Wirtschaft zu stärken.

Der Kompromiss bedeutet in der Tat noch keine Lösung der US-Haushaltskrise. Viele Ausgabenkürzungen - zum Beispiel die unter Republikanern und Demokraten umstrittenen Kürzungen der Regierungs- und Verteidigungsausgaben - wurden lediglich um zwei Monate verschoben, um Zeit für weitere Verhandlungen zu gewinnen.

Das Defizit sei immer noch zu hoch, sagte der Präsident in Washington. Er warnte zugleich den Kongress vor weiteren Auseinandersetzungen über die Schuldenobergrenze des Landes. Er verlangte weniger Dramatik in den anstehenden Verhandlungen über die Kürzung von Regierungsausgaben.

Obama dankte allen am Kompromiss Beteiligten. Er werde nun ein Gesetz unterzeichnen, dass die Steuern für die zwei Prozent der Amerikaner erhöhe, die am reichsten seien. Zusätzliche Belastungen für die Mittelklasse seien vermieden worden.

Noch am Abend flog Obama nach Hawaii zurück, wo seine Familie noch im Urlaub ist. Der Präsident hatte seinen Weihnachtsurlaub wegen des Etatstreits unterbrochen.

Massive Sparmaßnahmen abgewendet

Das Repräsentantenhaus in Washington stimmte am Dienstagabend (Ortszeit) der Vorlage des Senats zu. Damit werden massive Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner zum Jahresanfang in letzter Minute abgewendet. Experten hatten einen Rückfall der USA in eine Rezession befürchtet - auch mit negativen Folgen für die globale Konjunktur.

257 Abgeordnete in der von Republikanern beherrschten Parlamentskammer stimmten der Vorlage zu, die der Senat bereits zuvor mit großer Mehrheit verabschiedet hatte. 167 Abgeordnete votierten dagegen.

Bis zuletzt war unsicher gewesen, ob der Gesetzentwurf tatsächlich durchkommt. Vor allem die von Obama durchgesetzten höheren Steuern für Spitzenverdiener waren vielen Republikanern ein Dorn im Auge. Zudem wollten sie stärkere Einsparungen, um die hohen US-Schulden zu drücken.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Defekte Zündschlösser bei GM
Warum US-Anwälte auch Continental verklagen
Lobby-Ausgaben
Google setzt auf Macht der Lobbyisten
US-Promi-Gehälter
Larry Ellison verdient 160mal so viel wie Barack Obama
Zündschlösser
Rückrufe belasten General-Motors-Bilanz

© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarife:
Finden Sie den passenden Tarif