01.01.2013
Twitter GooglePlus Facebook

US-Außenministerin
Hillary Clinton wegen Blutgerinnsel in Klinik

Hillary Clinton: "Wir sind zuversichtlich, dass sie vollständig gesund wird"
REUTERS

Hillary Clinton: "Wir sind zuversichtlich, dass sie vollständig gesund wird"

Wenige Wochen vor dem Ende ihrer Amtszeit ist US-Außenministerin Hillary Clinton in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ärzte hatten ein Blutgerinnsel im Kopf der 65-Jährigen entdeckt.

New York - Die behandelnden Ärzte im Presbytarian-Krankenhaus in New York zeigten sich zuversichtlich für eine vollständige Genesung der Ministerin, die im Dezember eine Gehirnerschütterung erlitten hatte.

Die Thrombose sei bei einer Untersuchung am Sonntag entdeckt worden, sagte die Ärztin Lisa Bardack. Eine Magnetresonanz-Tomographie habe gezeigt, dass sich in einer Vene zwischen Schädel und Gehirn hinter dem rechten Ohr ein Blutpfropf gebildet habe. Dieser habe aber nicht zu einem Schlaganfall oder einer Schädigung des Gehirns geführt.

Insgesamt komme die Genesung Clintons voran, "und wir sind zuversichtlich, dass sie wieder vollständig gesund wird", sagte Bardack. Clinton werde mit Blutverdünnern behandelt und aus dem Krankenhaus entlassen, sobald die Medikamente anschlagen. "Sie ist guter Dinge und hat sich mit den Ärzten, ihrer Familie und ihren Mitarbeitern unterhalten", fügte Bardack hinzu.

Clinton hatte bereits 1998 eine Thrombose in einem Bein erlitten. In einem Interview im Oktober 2007 sagte sie derselben Zeitung dazu, dies sei der "schlimmste gesundheitlicher Schreck" ihres Lebens gewesen.

John Kerry als Nachfolger von Clinton vorgesehen

Clintons engster Mitarbeiter Philippe Reines hatte am Sonntag lediglich mitgeteilt, die Ministerin habe infolge eines Unfalls vor einigen Wochen ein Blutgerinnsel und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die 65-Jährige war Mitte Dezember im Zusammenhang mit einer Magenvirus-Erkrankung in Ohnmacht gefallen. Bei dem Sturz erlitt sie eine Gehirnerschütterung. Sie arbeitete seitdem von zuhause aus. Ursprünglich sollte sie diese Woche an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren.

Während ihrer vierjährigen Amtszeit als Außenministerin reiste Clinton unermüdlich. Vor einigen Monaten kündigte die Ehefrau des früheren demokratischen Präsidenten Bill Clinton an, in der neuen Legislaturperiode nicht mehr als Ministerin zur Verfügung zu stehen. Als ihren Nachfolger nominierte Präsident Barack Obama den Senator John Kerry. Obama tritt am 21. Januar seine zweite Amtszeit an.

Ehemalige First Lady zählt zu beliebtesten Politikern in USA

Die frühere First Lady zählt zu den beliebtesten Politikern der USA. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Instituts Gallup ist sie zum 17. Mal die von den US-Bürgern am meisten bewunderte Frau. 2008 war sie gegen Obama im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur knapp unterlegen. Viele Beobachter vermuteten bislang, dass sie es 2016 noch einmal versuchen wolle, ins höchste Staatsamt zu gelangen.

Derzeit steht Clinton allerdings im Zusammenhang mit dem Anschlag auf die US-Botschaft im libyschen Bengasi vom 11. September 2012 unter großem politischen Druck. Damals waren der US-Botschafter und drei seiner Mitarbeiter getötet worden. Einer Untersuchung des US-Außenministeriums zufolge gab es an der Botschaft große Sicherheitslücken. Die Republikaner fordern, dass Clinton vor dem Untersuchungsausschuss des Kongresses zum Bengasi-Anschlag Stellung nimmt.

la/afp

Zur Startseite
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • deli.cio.us
  • Pinterest

© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?