Dienstag, 31. März 2015

Vergewaltigungsvorwurf Strauss-Kahn einigt sich außergerichtlich

Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn: Skandalserie vor dem Ende?

Es war ein Skandal, der ihn die Karriere gekostet hat: Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat sich einer Vergewaltigungsanschuldigung in New York stellen müssen. Jetzt haben sich Strauss-Kahn und das klagende Zimmermädchen eines Hotels offenbar außergerichtlich geeinigt.

Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat sich nach einem Bericht der "New York Times" außergerichtlich mit dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo geeinigt. Allerdings sei die Vereinbarung noch nicht unterzeichnet, zitierte die Zeitung am Freitag den Verhandlungen nahestehende Personen. Die Anwälte von Strauss-Kahn und Diallo sollen in der kommenden Woche vor einem New Yorker Gericht erscheinen.

Das Zivilverfahren am Superior Court des Bronx County (US-Bundesstaat New York) war im August auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Der damalige Währungsfondschef war am 14. Mai 2011 festgenommen worden, weil er in seinem Hotelzimmer am Times Square das Zimmermädchen überfallen und zum Oralsex gezwungen haben soll. Er war kurzfristig in Einzelhaft und anschließend unter Hausarrest. Das strafrechtliche Verfahren wurde schließlich eingestellt, weil es Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Frau gab.

kst/dpa

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