Samstag, 1. August 2015

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US-Finanzminister Buffett wünscht sich JP-Morgan-Chef

Starinvestor Buffett: "Jamie Dimon wäre fantastisch"

Ob dieser Personalvorschlag in Washington durchgeht, ist fraglich: Starinvestor Warren Buffett sähe gerne den Chef von Amerikas größter Bank, JP Morgan Chase, als US-Finanzminister.

New York - "Jamie Dimon wäre fantastisch", sagte Warren Buffett im Gespräch mit dem bekannten US-Fernsehjournalisten Charlie Rose. "Wenn die Märkte in Probleme gerieten, wäre er sicherlich die beste Person, die man sich für den Job wünschen kann", sagte Buffett. "Die politisch Verantwortlichen in der Welt würden Vertrauen in ihn haben."

Der bisherige US-Finanzminister Timothy Geithner gilt als amtsmüde und Präsident Barack Obama braucht Ersatz. Der Name Dimon fällt nicht zum ersten Mal. Er ist der erfolgreichste Banker des Landes.

Dimon hatte JP Morgan Chase Börsen-Chart zeigen fast schadlos durch die Finanzkrise gesteuert und das Haus zur Nummer eins in den USA gemacht noch vor der Bank of America. Allerdings musste er sich zuletzt reichlich Kritik anhören wegen eines Spekulationsverlustes über rund sechs Milliarden Dollar.

Dimon selbst hatte in einem Interview mit dem US-Wirtschaftssender CNBC vor einem Jahr abwehrend reagiert, als er auf den Posten des Finanzministers angesprochen wurde: "Ich bin nicht für die Politik geeignet."

In den USA ist es nicht ungewöhnlich, dass Wall-Street-Banker wichtige politische Ämter bekleiden. So bestellte George W. Bush den früheren Goldman-Sachs-Chef Henry "Hank" Paulson als seinen Finanzminister. Amtsinhaber Geithner dagegen kam von der Notenbank Fed.

mg/dpa-afx

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