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06.11.2012
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Obamas Geldgeber
Showbusiness gegen Big Business

Von Christoph Rottwilm

An Barack Obamas Wahlsieg haben seine Geldgeber großen Anteil. Unzählige Kleinspender bestätigen das Bild von Obama als Präsident des "kleinen Mannes". Doch Obama erhielt auch einige dicke Schecks - etwa aus dem Showbusiness. Ein Überblick über seine Finanziers.

Prominenter Mitkämpfer: Eine Spendenparty, die Hollywood-Star George Clooney im Mai für US-Präsident Obama veranstaltet hat, brachte rund 15 Millionen Dollar in dessen Wahlkampfkasse
Getty Images/ The White House

Prominenter Mitkämpfer: Eine Spendenparty, die Hollywood-Star George Clooney im Mai für US-Präsident Obama veranstaltet hat, brachte rund 15 Millionen Dollar in dessen Wahlkampfkasse


Hamburg - Showbusiness hier, Big-Business dort - so wird gern die Verteilung der Sympathien auf die Lager Obama und Romney verkürzt. Während der eine (Romney) die Unternehmer, Topmanager sowie den Geldadel der USA hinter sich schart, hat es der andere (Obama) mehr mit den Künstlern, den Gelehrten und Gebildeten sowie natürlich mit dem "kleinen Mann".

Das Bild spiegelt sich in den Spendenflüssen an die beiden Lager wider. Nachdem der Republikaner Mitt Romney beim Geldeinsammeln für seine Kampagne lange die Nase vorn hatte, konnte Präsident Barack Obama das Blatt zuletzt wenden. Allein im September flossen ihm 181 Millionen Dollar zu. Romney, der in den Monaten zuvor oft vorne gelegen hatte, kam "lediglich" auf 170 Millionen Dollar. Insgesamt dürften beide mit einem Spendenbetrag im Milliardenbereich oder knapp darunter ins Ziel gehen. Geld, das allerdings ebenso schnell, wie es eingesammelt wurde, auch wieder ausgegeben wird, für TV-Spots, Plakate, Telefonaktionen und anderes.

Gravierend ist allerdings der Unterschied in der Zusammensetzung der Spenden. Romney erhielt zahlreiche dicke Schecks von Amerikas Superreichen. Zudem standen die finanzstarken Banken und Finanzfirmen der Wall Street praktisch geschlossen hinter ihm.

Dass jedoch der alte US-Präsident auch der neue sein wird, ist vor allem ein Erfolg der Massen in den USA. In unermüdlicher Kärrnerarbeit mobilisierten Obama und sein Team die Unterstützung tausender Kleinspender. Noch in der heißen Phase des Wahlkampfes wies der Präsident immer wieder darauf hin, sein Kontrahent drohe die Wahl zu gewinnen, weil er ihm, Obama, finanziell schlicht überlegen sei.

Die Warnung wirkte offenbar. Letztlich sammelte Obama doch einige Millionen Dollar mehr an Spenden ein als Mitt Romney. Geholfen haben dabei allerdings auch einige großzügige Einzelspender. manager magazin online zeigt die wichtigsten Geldquellen des amtierenden Präsidenten. Leute und Institutionen also, die einen gewichtigen Teil dazu beigetragen haben, dass Obama erneut ins Weiße Haus einzieht. Klicken Sie sich durch.

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