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01.11.2012
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Finanzschlacht
US-Wahlkampf soll sechs Milliarden kosten

US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney bei einer Wahlkampfveranstaltung in Vandalia, Ohio: Hoher Finanzaufwand der Wahlkämpfer
DPA

US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney bei einer Wahlkampfveranstaltung in Vandalia, Ohio: Hoher Finanzaufwand der Wahlkämpfer

Es ist die meistbeachtete Wahl der Welt und auch die teuerste der Welt: Experten schätzen, dass der US-Präsidentschaftswahlkampf die gewaltige Summe von sechs Milliarden Dollar verschlingen wird. Konservative Gruppierungen sind offenbar ausgabefreudiger als linke Komitees.

Washington - Im US-Präsidentschaftswahlkampf dürften die Kandidaten nach Berechnungen von Finanzexperten insgesamt rund sechs Milliarden Dollar ausgeben, das sind umgerechnet 4,62 Milliarden Euro. Dies seien 13 Prozent mehr als 2008, erklärte das Center for Responsive Politics, das die Wahlkampfausgaben auf der Internetseite opensecrets.org veröffentlicht, am Mittwoch. Mit 2,6 Milliarden Dollar fielen die Ausgaben der beiden Hauptkandidaten, Barack Obama und Mitt Romney, dagegen um 200 Millionen Dollar niedriger aus als 2008.

Die für den Wahlkampf errechnete Summe umfasst die Ausgaben der Kandidaten, ihrer Parteien und all ihrer Unterstützerkomitees. Für die Senats- und Abgeordnetenhauswahlen dürften den Angaben des Zentrums zufolge 1,82 Milliarden Dollar ausgegeben werden, was ungefähr der Summe von vor vier Jahren entspricht. Die Steigerung der Gesamtkosten um rund 700 Millionen Dollar geht vor allem auf die Zulassung unabhängiger Komitees zurück. Das Oberste Gericht hatte in einem Beschluss 2010 erlaubt, dass diese Komitees unbegrenzt Spenden von Firmen und Individuen erhalten dürfen.

Die konservativen Komitees haben mit 970 Millionen Dollar deutlich mehr Geld für Wahlkampfspots ausgegeben als die linken Komitees. Unter diesen Komitees sind auch die sogenannten 501(c)4-Vereine. Diese im Prinzip unpolitischen Vereine müssen die Namen ihrer Spender nicht veröffentlichen. Allein der Verein Crossroads GPS des konservativen früheren Präsidentenberaters Karl Rove hat nach Angaben der Experten 65 Millionen Dollar dieser "Geheimfonds" ausgegeben.

kst/afp

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