Donnerstag, 24. August 2017

Rekord 249-Kilometer-Stau in São Paulo

Kein Durchkommen: Stillstand in São Paulo

Nichts geht mehr: Ein Streik der U-Bahnfahrer hat in São Paulo einen Rekordstau verursacht. In der brasilianischen Metropole stauten sich Autoschlangen auf die kaum vorstellbare Länge von 249 Kilometern. Aufgebrachte Passagiere zerstachen Busreifen.

São Paulo - Ein Streik der U-Bahnfahrer hat in São Paulo einen Rekordstau verursacht. Die städtische Verkehrsgesellschaft meldete am Mittwochvormittag Autoschlangen in der brasilianischen Metropole von 249 Kilometern Länge.

Von dem U-Bahn-Streik waren schätzungsweise bis zu fünf Millionen Menschen. Viele Busse waren hoffnungslos überfüllt und steckten im Stau fest. An einigen Busstationen kam es zu tumultartigen Szenen. Aufgebrachte Passagiere zerstachen Busreifen und blockierten zeitweise Straßen. Die Polizei setzte im östlichen Ortsteil Itaquera Tränengas ein, um die Menschenmassen aufzulösen. Die Streikenden wollen weniger Wochenarbeitszeit und mehr Lohn.

Der bisherige Staurekord am Vormittag lag bei "nur" 191 Kilometern. Zur Rush-Hour am späten Nachmittag wurde der Allzeitrekord 2009 mit satten 293 Kilometern aufgestellt.

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